Unser Kontinent Anfang des 20. Jahrhunderts. 400 Millionen Menschen verschiedenster Sprache und Kultur, deren Optimismus in einem verheerenden Weltkrieg untergeht. Alle Werte der Zivilisation zerbrechen in einer Explosion von Gewalt. Gewalt, die weit über diesen Krieg hinaus reichen wird, über Straßenschlachten und rassistischen Terror bis in den zweiten großen Krieg und den Holocaust. Erst danach finden die Europäer allmählich zu ihren alten Werten zurück – und damit zu sich selbst.
Europa erfindet sich neu erzählt von vier Europäern, die an ihrem Traum von Freiheit und Gerechtigkeit festhalten, auch wenn Unfrieden, Gewalt und Unterdrückung herrschen und alle Zeichen der Zeit dagegen zu sprechen scheinen.
Václav Havel, Anfang 1990er Jahre; Rechte: Interfoto/Jurino Reetz
Václav Havel
Die spanische Republikanerin Dolores Ibárruri träumt von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit und muss am Ende fliehen, weil ihre junge Republik zum Kampfplatz zweier Ideologien wird und die Diktatur für lange Jahre siegt. Die deutsche Philosophin Hannah Arendt, dem Holocaust entkommen, untersucht die Rolle des Individuums in der Epoche des Terrors und entdeckt bei Faschismus und Kommunismus gleichermaßen menschenfeindliche totalitäre Strukturen. Der französische Kaufmann Jean Monnet überlegt inmitten einer hasserfüllten Zeit, wie man Europa friedlich und auf Dauer einen kann, und wird zum Gründungsvater der EU.
Der tschechische Dichter Václav Havel glaubt fest daran, dass der Einzelne im Kampf gegen die Unfreiheit bestehen kann. (Infotext von YouTube übernommen)
Genre: Dokumentation
Länge: ca. 43 min
Sprache: Deutsch
Quelle: YouTube




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