Deportation Class – Abschiebung mit der Lufthansa

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Deportation Class – Abschiebung mit der Lufthansa

Die Kampagne »Deportation Class – Stoppt das Geschäft mit Abschiebungen« greift Erfahrungen antirassistischer Initiativen in anderen europäischen Ländern gegen Abschiebungen durch Fluggesellschaften auf. Denn während die Regierungen der EU bei der Abschiebung schon seit langem intensiv zusammenarbeiten, wissen die Protestbewegungen gegen die Abschottung der Festung Europa nur sehr wenig voneinander. Die Kampagne gegen die Lufthansa will diese Lücke schließen und agiert deshalb von vornherein international. So betreibt»Kein Mensch ist illegal« gemeinsam mit dem »Autonoom Centrum« in Amsterdam die Webside {www.deportation-alliance.com}. Gezielte Aktionen gegen das Geschäft mit Abschiebungen haben die europäischen Fluggesellschaften verunsichert.

Die Deutsche Lufthansa AG steht aufgrund ihres Geschäfts mit Abschiebungen immer stärker in der Kritik. Vor Flugschaltern und Reisebüros, selbst auf der jährlichen Aktionärsversammlung protestieren antirassistische Gruppen gegen das “deportation bussiness” der Fluglinie. Das Netzwerk kein mensch ist illegal (www.deportation-alliance.com) und die Solidaritätsinitiative Libertad (www.libertad.de) weiteten 2001 diese Proteste ins Internet aus.

Wenn Konzerne, die mit Abschiebungen Geld verdienen, ihre grössten Filialen im Netz aufbauen, dann muss man auch genau dort demonstrieren. Ähnlich wie bei einer Sitzblockade sollte der Zugang zur Homepage der Lufthansa AG durch tausende Internetnutzer/innen zeitweise versperrt werden. Aber das ging nur, weil viele mitmachten. Kein mensch ist illegal und Libertad! riefen deshalb internationale und deutsche Gruppen auf, sich an den Vorbereitungen der Internet-Demo zu beteiligen. (Infotext von libertad.de übernommen)

Genre: Dokumentation
Länge: 26:55
Sprache: Deutsch
Quelle: GoogleVideo

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